17 Personen meldeten sich für diese Dreitagestour an, so viele wie noch nie.
An den heissesten Tagen, bis 37 Grad, war ich hin und her gerissen, ob ich diese Tour absagen soll.
Leider nein …. Im Nachhinein ist man ja bekannter Weise gescheiter.
1. Tag:
So gingen wir auf unsere Tour, 12 Personen ab Koblenz, bis Dogern auf der Schweizer Seite, anschliessend
bis Laufenburg auf der Deutschen Seite, wo wir die fünf Kolleginnen und Kollegen trafen, die sich für eine etwas kürzere Tour entschieden.

Nach einem ersten Halt und Stärkung nahmen wir die ersten gemeinsamen Kilometer unter die Räder bis nach Bad
Säckingen wo wir unseren Picknickhalt machten und uns verpflegten.
Unsere Fahrt ging anschliessend weiter auf schönen Velowegen bis nach Rheinfelden wo wir in einem Restaurant einkehrten
und viel tranken, denn das ist das Wichtigste bei dieser Hitze.
Weiter, immer auf der Deutschen Seite Richtung Wyhlen, Grenzach, Riehen nach Lörrach.
Nach einem kurzen, steilen Anstieg zum Höhepunkt 274 machten wir einen längeren Halt.
Von hier fuhren einige direkt nach Riehen und Lörrach, andere nahmen es noch etwas gemütlicher und fuhren Richtung
Kleinbasel
bis zum Zoll, durch Riehen, dann dem Bahngeleise entlang bis Lörrach.
Nach 55 bis 73 Kilometer trafen sich alle in Lörrach beim Hotel. Alle waren froh, dass wir wohlbehalten angekommen
sind, da es doch sehr heiss war. Wir bezogen im schönen Hotel Meyerhof unmittelbar bei der Altstadt unsere
Zimmer, drei Personen waren im Gasthof zum Kranz, etwa 500 Meter entfernt, untergebracht. Wir machten uns frisch,
ruhten uns aus und trafen uns später zum Nachtessen. Das Glace durfte zum Dessert auch nicht fehlen.
2. Tag:
Wir entschieden uns nur eine kleine Tour zu machen, einige kamen gar nicht mit und genossen den Tag irgendwie mit
shoppen, spazieren, usw.
Die Tour führte uns dem Fluss Wiese entlang, dann Richtung Haltingen und zum Rhein runter. Weiter dem Rhein entlang,
über den Barrage de Kembs und bis zur Schleuse
«Die Schleuse Kembs-Niffer (französisch Écluse de Kembs-Niffer) liegt im Oberelsass, am östlichen Ende des
Rhein-Rhône-Kanal an dessen Übergang in den Rheinseitenkanal. Eigentümerin ist die staatliche Wasserstrassenverwaltung
Voies navigables de France. Seit 2005 steht die Schleuse als Monument historique unter Denkmalschutz.»
Da machten wir in einem einfachen Bistro Halt und besprachen die Weiterfahrt.
Als wir weiter fahren wollten hatten wir einen platten Reifen zu beklagen und zu beheben an einem Vorderrad.
Da war auch die Entscheidung der Weiterfahrt klar – wir nahmen den gleichen Weg retour.
Im Laufe des Nachmittags kamen wir nach 37 Kilometer und bei brütender Hitze im Hotel an.
3. Tag:
Etwas früher als gewohnt machten wir uns auf den Heimweg. Es war bereits klar, dass nicht alle die gleiche Route (Strecke)
retour nahmen, doch bis nach Rheinfelden waren wir noch alle beisammen. Wir fuhren zuerst wiederum der Wiese
entlang, dann bis zum Kraftwerk Birsfelden, weiter dem Rhein entlang auf der Deutschen Seite bis nach Rheinfelden.
Dort trennten sich unsere Wege, die einen nahmen den Zug nach Waldshut, andere den Zug auf Schweizer Seite nach Zürich,
wieder andere den Zug nach Laufenburg und einige fuhren mit dem Velo, teils auf der Deutschen-, teils auf der
Schweizer Seite nach Koblenz.
Auch diese Dreitagestour ging ohne grössere Pannen und Unfall glücklich zu Ende. Trotz grosser Hitze, etwas
weniger Kilometer war es eine Dreitagestour, die sicher allen in guter Erinnerung bleibt.

Juli 2015
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